Link zur Startseite

Assanierung im Rahmen der Wohnhaussanierung

Förderung des Landes Steiermark

Unter Assanierung versteht man das zumindest weitgehende Ersetzen eines bestehenden Gebäudes am selben Standort. Eine Assanierung liegt dann vor, wenn ein Gebäude nicht als Ganzes erhaltenswert ist und durch einen kompletten Neubau ersetzt wird oder ein Neubauanteil von mehr als 50 % - bezogen auf die bisherige Nutzfläche - vorliegt. Das Objekt muss in einem Siedlungsschwerpunkt gemäß dem Steiermärkischen Raumordnungsgesetz 2010 liegen.

Die maximal geförderte Nutzfläche darf das Fünffache der Bestandsnutzfläche nicht überschreiten. Von dieser Bestimmung ausgenommen sind Baulückenverbauungen sowie das Schließen von Blockrandbebauungen.

Sofern mehr als 30 Wohnungen gefördert werden sollen, ist vorweg der Sanierungswohnbautisch mit der Frage über die Anzahl der förderbaren Wohnungen zu befassen (Informationen über den Sanierungswohnbautisch bei der FA Energie und Wohnbau, 8010 Graz, Landhausgasse 7, Referat Sanierung und Ökoförderung, Fachbereich Sanierung).

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert?

  • Schaffung von mindestens 3 Wohnungen; jeweilige Wohnnutzfläche mindestens 30 m² bzw. maximal 150 m²
  • Förderungswerber muss Eigentümer oder Bauberechtigter sein
  • Baubewilligung für die Errichtung des Altobjektes muss mindestens 30 Jahre zurückliegen
  • Vormerkung im Förderungsprogramm mit dem Formblatt  „Assanierungsbeschreibung"
  • Vorlage eines detaillierten Assanierungskonzeptes einschließlich Grundstücks- und Bestandsbeurteilung (WBF 9S)
  • Positives Gutachten der FA Energie und Wohnbau, Referat Bautechnik und Gestaltung zur Entwicklung des Wohnumfelds
  • Positive Begutachtung am Sanierungswohnbautisch
  • Durchführung der Abbruch- und Bauarbeiten erst nach schriftlicher Zustimmung der FA Energie und Wohnbau
  • Erfüllung der Anforderungen an die thermische Qualität gemäß Steiermärkischem Baugesetz und Steiermärkischer Bautechnikverordnung in Verbindung mit der OIB-Richtlinie 6.
  • Gutachten zur Energiebereitstellung zur Heizungsform und zum Energieträger
  • Wohnungen müssen mit Hauptwohnsitz bewohnt werden
  • Hauptmietzins grundsätzlich nicht höher als der Richtwert gemäß Richtwertgesetz
  • Mietverträge in Form von Hauptmietverträgen

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Die Förderung besteht entweder in der Gewährung von nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschüssen zu Bankdarlehen oder in der Gewährung von nicht rückzahlbaren Förderungsbeiträgen.

  • Gewährung von nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschüssen im Ausmaß von 15 % zu Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Gemeinden und Gesellschaften, die mehrheitlich im Eigentum von Gemeinden stehen, sowie gemeinnützige Bauvereinigungen können zwischen einer Laufzeit von 10 Jahren oder 14 Jahren wählen. Gemeinnützige Bauvereinigungen können anstatt Bankdarlehen auch Eigenmittel einsetzen.
  • Gewährung von nicht rückzahlbaren Förderungsbeiträgen im Ausmaß von 10 % zu der von der Förderungsstelle festgestellten förderbaren Kostensumme. Die Auszahlung der Förderungsbeiträge erfolgt in 20 Halbjahresraten.

Die maximal förderbare Kostensumme je Wohnung, wofür Annuitätenzuschüsse zu Bankdarlehen oder Förderungsbeiträge gewährt werden können, beträgt 50.000,-- Euro.

Eine Kombination mit anderen Förderungen im Rahmen der Wohnhaussanierung (umfassende bzw. kleine oder umfassende energetische Sanierung), des Geschoßbaus oder des Wohnbauschecks ist nicht möglich.

Informationen und Formulare

Externe Verknüpfung Information zum Ansuchen

 

01.04.2020

Vormerkung für den Sanierungswohnbautisch

 

Aktualisiert

Externe Verknüpfung Assanierungsbeschreibung

Externe Verknüpfung 

25.05.2018

Externe Verknüpfung Grundstücks-und Bestandsbeurteilung (WBF-9S)

Externe Verknüpfung 

Externe Verknüpfung Geschäftsordnung Sanierungswohnbautisch

Bewilligung der Förderung

 

Aktualisiert

Externe Verknüpfung Ansuchen zur Förderung

Externe Verknüpfung 

10.12.2019

Externe Verknüpfung Aufgliederung der Gesamtbaukosten WS5

Externe Verknüpfung 

Externe Verknüpfung Gutachten zur Energiebereitstellung (WBF-3)

Externe Verknüpfung 

Externe Verknüpfung Datenblatt Assanierung

Externe Verknüpfung 

01.08.2012

Externe Verknüpfung Bestätigung des Geldinstitutes

Externe Verknüpfung 

01.09.2014

Externe Verknüpfung Vorlage Bautafel, Abmessungen 150 x 150 cm

Externe Verknüpfung 

24.09.2019

Externe Verknüpfung Baubeginnsmeldung

Externe Verknüpfung 

01.09.2019

Externe Verknüpfung Baufertigstellungsmeldung

Externe Verknüpfung 

 01.03.2014

Kontakt

Information und Beratung


Allgemeine Anfragen   Externe Verknüpfung Infozentrale  ( 0316/877 - 3713  
 ( 0316/877 - 3769 

ReferentInnen


A - Ku  Externe Verknüpfung Barbara Müller  ( 0316/877 - 3763  
L - Wu

 Externe Verknüpfung Astrid Wegscheider /Externe Verknüpfung Gudrun Meirold

 ( 0316/877 - 3791  
X - Zu  Externe Verknüpfung Sieglinde Bauer  ( 0316/877 - 3732  

Technische ReferentenInnen


Liezen, Graz-Umgebung

 Dietmar Baumann  ( 0316/877 - 3776

Murtal, Voitsberg 

 Externe Verknüpfung Thomas Baumgartner  ( 0316/877 - 3760

Murau, Graz-Umgebung

Externe Verknüpfung Schmid Thomas ( 0316/877 - 3389

Hartberg-Fürstenfeld, Graz-Umgebung Weiz  

 Externe Verknüpfung Andreas Freiberger-Tannenberg  ( 0316/877 - 3770

Deutschlandsberg 
 

 Externe Verknüpfung Gerhard Haider  ( 0316/877 - 3751

Südoststeiermark, Graz-Umgebung

 Externe Verknüpfung Ludwig Höhn  ( 0316/877 - 3745

Leibnitz
 

 Franz Neubauer  ( 0316/877 - 3785

Bruck-Mürzzuschlag, Weiz
 

 Externe Verknüpfung Peter Winkelbauer  ( 0316/877 - 4240

Leoben, Graz-Umgebung

Triller Rene  ( 0316/877 - 5895

Graz-Stadt

gesonderte Zuteilung