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Umfassende energetische Sanierung

Förderung des Landes Steiermark

Wer bekommt eine Sanierungsförderung?

Hauseigentümer, Mieter, Wohnungseigentümer, Bauberechtigte

 

Was kann gefördert werden?

Wohnhäuser, Wohnungen und Wohnheime.

 

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert?

Für das zu fördernde Objekt muss eine Benützungsbewilligung jedenfalls vorliegen bzw. muss eine Fertigstellungsanzeige erfolgt sein.

 

Die Förderung kann nur für zeitlich zusammenhängende Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle und/oder am energetisch relevanten Haustechniksystem eines Gebäudes gewährt werden.

Es müssen mindestens drei Teile der Gebäudehülle und/oder am energetisch relevanten Haustechniksystem gemeinsam hergestellt bzw. erneuert oder zum überwiegenden Teil in Stand gesetzt werden.

 

Folgende wärmetechnische Mindestanforderungen sind zu erfüllen:

 

HWBRef,RK
in kWh/m2a

ƒGEE
Gesamtenergieeffizienz-Faktor
ab 01.01.2019 19 x ( 1 + 2,5 / ℓc ) [-]
oder
25 x  ( 1 + 2,5 / ℓc ) 1,00
ab 01.01.2021 17 x  ( 1 + 2,5 / ℓc ) [-]
oder
25 x  ( 1 + 2,5 / ℓc ) 0,95


 

Ausgenommen von den wärmetechnischen Mindestanforderungen sind baukulturell wertvolle Gebäude. Bei diesen Gebäuden ist eine Heizwärmebedarfs-Einsparung von mindestens 30 % anzustreben.

Der Nachweis des Heizwärmebedarfs (HWBRef,RK) bzw. des Gesamtenergieeffizienzfaktors (ƒGEE): vor Durchführung und nach Durchführung der Sanierungsarbeiten ist zu erbringen (Energieausweis).

 

Grundsätzlich ist nach Durchführung der Sanierungsmaßnahmen um die Förderung anzusuchen; die älteste Rechnung darf nicht älter als zwei Jahre sein. Bei einem Investitionsvolumen bis 30.000,-- Euro ist das Förderungsansuchen jedenfalls nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen (d. h. mit bezahlten Rechnungen) einzureichen.

Bei einem Investitionsvolumen über 30.000,-- Euro kann in begründeten Ausnahmefällen auch mit Kostenvoranschlägen um die Förderung angesucht werden. Sofern mit Kostenvoranschlägen angesucht wird, erfolgt eine Vorprüfung.

Die Bewilligung der Förderung kann immer erst nach Vorlage und Prüfung der bezahlten Rechnungen erfolgen.

Die geförderten Wohnungen müssen ständig (mit Hauptwohnsitz) bewohnt werden. Ferienwohnungen, Zweitwohnungen und gewerblich genutzte Flächen können nicht gefördert werden.

 

Was gilt als Sanierungsmaßnahme?

  • Anschluss bzw. Umstellung auf Fernwärme
  • Automatische Biomasseheizungen (Scheitholzgebläsekessel bzw. Kombikessel sind im Großraum Graz nicht förderbar!)
  • Maßnahmen zur Verminderung des Energieverbrauches
  • Solaranlagen, Wärmepumpe für Heizung (Jahresarbeitszahl von mindestens 3,5) und/oder Warmwasserbereitung
  • Heizungsanlage mit Lüftungswärmerückgewinnung
  • Photovoltaikanlage
  • Elektrischer Energiespeicher zur Optimierung des Eigenverbrauchs der Photovoltaikanlage
  • Maßnahmen zur Erhöhung des Wärmeschutzes der Fenster, Außentüren, Außenwände, Dachschrägen, Wände zum nicht beheizten Dachraum, obersten Geschoßdecke sowie Wände und Fußboden gegen das Erdreich 

 

Sofern gleichzeitig mit der „umfassenden energetischen" Sanierung übrige Verbesserungsarbeiten und Erhaltungsarbeiten (z. B. Elektroinstallation, Instandsetzung des Daches, Mauertrockenlegung usw.) durchgeführt werden, können Aufwendungen für derartige Arbeiten bis maximal 25 % der anerkannten Kosten der „umfassenden energetischen" Sanierung mitgefördert werden

Übrige Verbesserungsarbeiten und Erhaltungsmaßnahmen können aber nur dann gefördert werden, wenn die Baubewilligung für die Errichtung des zu fördernden Gebäudes mindestens 30 Jahre zurückliegt.

 

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Die maximal förderbaren Kosten pro Wohnung betragen EUR 30.000,-. Durch Zuschläge – abhängig von der Anzahl der Öko-Punkte – können die maximal förderbaren Kosten pro Wohnung auf EUR 50.000,- erhöht werden.

 Umfassende energetische Sanierung

Bei der Förderung kann zwischen einem nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschuss im Ausmaß von 30 % zu einem Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 14 Jahren oder einem Förderungsbeitrag (Direktzuschuss) im Ausmaß von 15 % der förderbaren Kosten gewählt werden.
Anstatt eines Bankdarlehens können gemeinnützige Bauvereinigungen auch Eigenmittel einsetzen.

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