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"Umfassende energetische Sanierung" und "Kleine Sanierung"

Förderung des Landes Steiermark

Wer bekommt eine Sanierungsförderung?

Hauseigentümer, Mieter, Wohnungseigentümer, Bauberechtigte

 

Was kann gefördert werden?

Wohnhäuser, Wohnungen und Wohnheime.

 

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert?

Die Baubewilligung muss zum Zeitpunkt des Ansuchens mindestens 30 Jahre zurückliegen,
außer bei

  • Fernwärmeanschluss
  • Energie sparenden, ökologischen und behindertenfreundlichen Maßnahmen
  • Sicherheitsmaßnahmen an Wohnhäusern, Wohnungen und Wohnheimen
  • Neuschaffung oder Erweiterung/Zubau von Wohnraum bei bestehenden Eigenheimen.

Eine Benützungsbewilligung für das zu fördernde Objekt muss jedenfalls vorliegen.

Die Sanierungsmaßnahmen können zum Zeitpunkt der Einreichung des Ansuchens abgeschlossen sein; die älteste Rechnung darf nicht älter als zwei Jahre sein. Sofern mit Kostenvoranschlägen angesucht wird, erfolgt eine Vorprüfung.
Die Bewilligung der Förderung kann immer erst nach Vorlage und Prüfung der bezahlten Rechnungen erfolgen.
Die geförderten Wohnungen müssen ständig (mit Hauptwohnsitz) bewohnt werden. Ferienwohnungen, Zweitwohnungen und gewerblich genutzte Flächen können nicht gefördert werden.

--> Externe Verknüpfung Detailinformation "Umfassende energetische Sanierung"
--> Externe Verknüpfung Detailinformation "Kleine Sanierung"

 

Was gilt als Sanierungsmaßnahme?

  • Energie sparende und ökologische Maßnahmen
  • Errichtung oder Umgestaltung der Haustechnikanlagen
  • Sicherheitsmaßnahmen an Wohnhäusern, Wohnungen und Wohnheimen
  • Schaffung von neuem Wohnraum in bestehenden Gebäuden
  • Erhaltungsarbeiten an Mehrfamilienwohnhäusern, welche im Sinne des § 3 Abs. 2 Mietrechtsgesetz keine Deckung finden, und bei Eigenheimen

   Beispiele für Verbesserungsmaßnahmen     
 
  • Anschluss bzw. Umstellung auf Fernwärme
  • Automatische Biomasseheizungen (Hackschnitzel oder Pellets)
  • Stückholzspezialkessel mit mindestens 800 Liter Pufferspeicher
  • Teilsolare Heizung mit mindestens 1.500 Liter Pufferspeicher
  • Heizkesseltausch und Heizanlagen mit fossilen Brennstoffen (Öl, Gas) werden nur unter bestimmten Voraussetzungen gefördert, u.a. muss der Heizkessel mit Brennwerttechnik ausgestattet sein
  • Maßnahmen zur Verminderung des Energieverbrauches
    • Solaranlagen, Wärmepumpe für Heizung (Jahresarbeitszahl von mindestens 4.0) und/oder Warmwasserbereitung
    • Heizungsanlage mit Lüftungswärmerückgewinnung
  • Photovoltaikanlage
  • Elektrischer Energiespeicher bzw. Lastmanagementsystem zur Optimierung des Eigenverbrauchs der Photovoltaikanlage
  • Maßnahmen zur Erhöhung des Schall- oder Wärmeschutzes der Fenster, Außentüren, Außenwände, Dachschrägen, Wände zum nicht beheizten Dachraum, obersten Geschossdecke sowie Wände und Fußboden gegen das Erdreich
  • Errichtung oder Umgestaltung von Heizungs-, Elektro-, Sanitär- und Wasserleitungsanlagen
  • Anschluss an das öffentliche Kanalnetz/Wassernetz
  • Neuschaffung von Wohnungen in bestehenden Gebäuden (z.B. Dachgeschoßausbau)
  • Erweiterung/Zubau von Wohnraum bei bestehenden Eigenheimen
 
   Erhaltungsarbeiten  
 
  • Instandsetzung des Daches einschließlich der erforderlichen Spenglerarbeiten
  • Sanierungsmaßnahmen am Dachstuhl
  • Kamin-, Decken-, Stiegeninstandsetzung
  • Mauertrockenlegung
 

 

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Die höchstmögliche Förderung pro Wohnung beträgt EUR 30.000,-. Durch Zuschläge – abhängig von der Anzahl der Öko-Punkte – kann die maximale Förderung pro Wohnung auf EUR 50.000,- erhöht werden.

 Umfassende energetische Sanierung
Bei der Förderung kann zwischen einem nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschuss im Ausmaß von 30 % zu einem Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 14 Jahren oder einem Förderungsbeitrag (Direktzuschuss) im Ausmaß von 15 % der förderbaren Kosten gewählt werden.
Anstatt eines Bankdarlehens können gemeinnützige Bauvereinigungen auch Eigenmittel einsetzen.

 Kleine Sanierung
Die Förderung besteht in der Gewährung von nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschüssen im Ausmaß von 15 % zu Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahren.
Gemeinden oder Gesellschaften, die mehrheitlich im Eigentum von Gemeinden stehen, sowie gemeinnützige Bauvereinigungen können für Mietwohnungen zwischen einer Laufzeit von 10 Jahren oder 14 Jahren wählen.
Anstatt eines Bankdarlehens können gemeinnützige Bauvereinigungen auch Eigenmittel einsetzen.

 

 

Informationen und Formulare

Umfassende energetische und kleine Sanierung

 

Aktualisiert

Externe Verknüpfung Ansuchen zur Förderung

Externe Verknüpfung 

21.01.2016

Externe Verknüpfung Information zur Förderung

Externe Verknüpfung 

  01.07.2016

Externe Verknüpfung Sanierung - Beilage 1

Externe Verknüpfung 

01.01.2015

Externe Verknüpfung WS - Datenblatt

Externe Verknüpfung 

01.11.2014

Externe Verknüpfung Aufgliederung der Gesamtbaukosten (WS 5)

Externe Verknüpfung 

01.11.2014

Externe Verknüpfung WBF 6a

Externe Verknüpfung 

01.11.2014

Externe Verknüpfung HWBRK Berechnung - umfassende
    energetische Sanierung

Externe Verknüpfung 

    01.08.2016

Externe Verknüpfung Bestätigung des Geldinstitutes 15 % AZ

Externe Verknüpfung 

01.09.2014

Externe Verknüpfung Bestätigung des Geldinstitutes 30 % AZ

Externe Verknüpfung 

01.09.2014 

Externe Verknüpfung Formblatt WS 1

Externe Verknüpfung 

01.11.2014

Externe Verknüpfung Formblatt WS 2

Externe Verknüpfung  

01.11.2014

 

Kontakt

Information und Beratung
Allgemeine Anfragen   Infozentrale ( 0316/877 - 3713  
( 0316/877 - 3769 

 

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Graz-Stadt: L, M

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Südoststeiermark, Graz-Umgebung Nordost
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Bruck-Mürzzuschlag, Graz-Umgebung Südost
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